Wahlkreis

Recklinghausen, Stadt der Ruhrfestspiele. Der Grundgedanke dieses bundesweit bedeutsamen Kulturereignisses ist begründet in der Solidarität zwischen Schauspielern und Bergleuten, im Tausch „Kunst gegen Kohle – Kohle gegen Kunst“ kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Irgendwie ist dieser Gedanke immer noch prägend für die Mehrheit der Menschen hier. Auch deshalb ist Recklinghausen nicht nur mein Wahlkreis, sondern meine Heimat.

Hier bin ich im Stadtteil Suderwich in einer modernen Bergarbeiter-Siedlung der 1960iger Jahre geboren und aufgewachsen. Im Nordviertel habe ich lange Jahre gerne gewohnt und eine Familie gegründet. Schließlich sind wir jetzt in Hillerheide, fast genau der geographischen Mitte der Stadt, endgültig sesshaft geworden.

Hier, zwischen Emscher und Lippe im nördlichen Ruhrgebiet, quasi auf der Brücke zum Münsterland, lebe ich gern, fühle ich mich wohl, bin ich zu Hause. Ich behaupte ja, ich  könnte in Recklinghausen sofort als Taxifahrer anfangen, kenne jede Straße, die kürzesten und schnellsten Wege. Und natürlich kenne ich auch die schönsten Orte. Ja, Recklinghausen ist lebens- und liebenswert. Dass das so bleibt – dafür arbeite ich gerne!

Übrigens: Das Land NRW hat in Recklinghausen wichtige Spuren hinterlassen. Zwei langjährige Programme der Stadtentwicklung in Recklinghausen-Hochlarmark und in Recklinghausen-Süd haben geholfen, den Strukturwandel zu bewältigen und neue Akzente zu setzen. Mit dem Integrierten Stadtteilentwicklungsprojekt Hillerheide läuft gerade ein weiteres Programm an. Darüberhinaus ist Recklinghausen Standort wichtiger und Impulse setzender Landeseinrichtungen. Hierzu gehören die Justizakademie des Landes NRW, die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen-Bocholt-Recklinghausen, das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) mit der Natur- und Umweltschutzakademie (nua).