Volksinitiative Aufbruch Fahrrad

Den Anteil des Radverkehrs bis 2025 landesweit von 8% auf 25% zu erhöhen, ist das Ziel der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“, welche noch bis Juni 2019 in ganz NRW Unterschriften sammelt. In Recklinghausen gehört der heimische Landtagsabgeordnete Andreas Becker MdL zu den ersten Unterstützern. „Wer die Verkehrswende wirklich will, wer wirklich gesundheitsfördernde Mobilität will, der muss das Fahrrad als Verkehrsträger unterstützen. Dazu bedarf es ein innovatives Fahrradgesetz, das viele Maßnahmen zur Förderung der Fahrradmobilität bündelt, und genau das fordert die Volksinitiative.“ so Andreas Becker MdL.

Der heimische Landtagsabgeordnete, der auch Vorsitzender des Verkehrsausschusses in Recklinghausen ist, unterstützt die Initiative nicht nur mit seiner eigenen und der Sammlung von weiteren Unterschriften bei seinen Veranstaltungen und Aktivitäten, er stellt auch sein Wahlkreisbüro an der Paulusstraße 45 als offizielle Sammelstelle zur Verfügung. „Interessierte können hier ihre Unterschrift abgeben, oder auch ganze Listen erhalten, um selbst welche zu sammeln. Diese müssen jedoch wieder bei uns in der Sammelstelle abgegeben werden, damit ich sie an die entsprechende Stelle weiterleiten kann.“ erklärt Becker.

Um bessere Bedingungen für Radfahrer geht es in der Initiative „Aufbruch Fahrrad“ (mehr Infos auf www.aufbruch-fahrrad.de). Der Verkehr wird immer mehr, Stress und Parkplatzmangel gehören zur Tagesordnung. Trotzdem steigen immer noch viele Menschen ins Auto, weil sie den Eindruck haben, nicht sicher und komfortabel Radfahren zu können. Wie die Statistik zeigt, fallen etwa 50 Prozent aller Autofahrten auf den kurzen Strecken an, also auf Fahrten bis fünf Kilometer. Genau diese Fahrten lassen sich problemlos mit dem Fahrrad zurücklegen. Kopenhagen und die Niederlande machen seit Jahren vor, wie es geht. Wenn sich die Menschen auf dem Fahrrad sicher fühlen und die Infrastruktur in Form von guten und komfortablen Radwegen vorhanden ist, kann das Fahrrad ein Teil der Lösung sein.  Dazu gehört jedoch mehr Verkehrssicherheit auf Straßen und Radwegen, mehr Radwege im Land, mehr Fahrradstraßen und eine gute Radinfrastruktur in den Kommunen, sowie mehr Fahrradexpertise überall wo Fahrradpolitik passiert.

 

Die Unterschriftenliste gibt es hier.