Meine Arbeit

Mit der Landtagswahl am 22.05.2005 wurde ich das erste Mal in den Landtag von Nordrhein-Westfalen gewählt und mache seitdem hauptberuflich Politik. Ich habe inzwischen alle Facetten der Politik erlebt: Bis 2010 war ich Abgeordneter in der Opposition, von 2010 bis 2012 habe ich die erste Minderheitenregierung in Nordrhein-Westfalen unterstützt, also eine Regierung ohne eigene Stimmenmehrheit im Landtag; als Parlamentarier war das für mich die spannendste aber auch anstrengendste Zeit. Nach der ersten Selbstauflösung eines Landtags 2012 war ich bis 2017 als Abgeordneter Mitglied einer Regierungsfraktion. Und jetzt, seit 2017 eben leider Opposition.

Ja, es stimmt: Alles hat seine Funktion, Bedeutung, Wichtigkeit und auch seine Reize. Aber als jemand, der gerne gestaltet, Dinge nach vorne bringt und Veränderung zum Guten bewirken will, kann ich mit den Worten von Franz Müntefering nur sagen: „Opposition ist Mist!“

Doch egal ob Opposition oder Regierung: Die alltägliche Arbeit eines Abgeordneten findet nicht im Plenarsaal statt, sondern in den Arbeitskreisen der Fraktion und vor allem in den 21 Fachausschüssen des Landtags. Hier werden die Gesetze und Anträge, die ins Plenum eingebracht und am Ende dort verabschiedet werden, von Experten in Anhörungen bewertet, von uns Abgeordneten beraten und diskutiert.

Ich arbeite in dieser Legislaturperiode vor allem an Themen aus den Bereichen, Verkehr, Kommunales, Bauen und Wohnen. Denn ich arbeite ich im Ausschuss für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen (A02), im Verkehrsausschuss (A11) und im Unterausschuss BLB, Landesbetriebe und Sondervermögen (A07/2). Darüberhinaus hat mich der Landtag auf Vorschlag meiner Fraktion in den Beirat für Wohnraumförderung der NRW-Bank gewählt.