Kommunalpolitik

Sie ist die Wurzel und das Fundament meiner politischen Arbeit, man könnte auch sagen: In der Kommunalpolitik habe ich politisch das Laufen gelernt. Als ich 1983 in die SPD eingetreten bin, habe ich mich sofort bei den Jusos in meinem Stadtteil eingebracht. Sich für sein unmittelbares Wohnumfeld zu engagieren, das Zusammenleben von Menschen mit zu organisieren ist eine Chance, die alle haben. Die sollte man auch nutzen! Denn nur, wer sich einmischt, kann verändern.

Mein erstes Engagement für den Erhalt einer sozio-kulturellen Einrichtung für junge Menschen habe ich übrigens „verloren“. Das hat meiner weiteren Arbeit aber nicht geschadet, wie ich überhaupt in der Rückschau zugeben muss, dass ich aus vermeintlichen politischen Niederlagen am meisten für mein zukünftiges Handeln gelernt habe.

Mein kommunalpolitisches Engagement führte mich über die Jahre in verschiedene Funktionen und Mandate. Heute bin ich Mitglied des Rates der Stadt Recklinghausen, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Feuerwehr und Tiefbau und Mitglied im Haupt – und Finanzausschuss. Darüberhinaus bin ich auf Vorschlag meiner Fraktion in verschiedene Aufsichtsgremien unter anderem bei der Sparkasse Vest, der Wohnungsgesellschaft Recklinghausen und den Stadtwerken Recklinghausen gewählt worden.

Die Verbindung von Landtagsmandat und Kommunalpolitik halte ich im Übrigen für sehr sinnvoll: Sie erdet, zeigt Zusammenhänge und Folgewirkungen sowie notwendigen Handlungsbedarf auf.