Corona-Soforthilfe für Kleinbetriebe, Freiberufler und Soloselbstständige

Kleinunternehmen, Angehörigen der Freien Be­rufe und Soloselbständigen wird folgende Unterstützung zur Vermeidung von finanziellen Engpässen in den folgenden drei Monaten gewährt: 9.000 Euro bei bis zu fünf Beschäftigten, 15.000 Euro bei bis zu zehn Beschäftigten, 25.000 Euro bei bis zu fünfzig Beschäftigten. Die Beschäftigtenzahl wird dabei nach Vollzeitäquivalenten ermit­telt, geringfügig Beschäftigte sowie der Inhaber selbst werden mit eingerechnet.

Damit ein Unternehmen gefördert werden kann, muss es Ende 2019 noch wirtschaftlich gesund gewesen sein. Zudem muss in Folge der Corona-Krise eine der drei Voraussetzungen vorliegen: Entweder ist der Umsatz gegenüber Vormonat bzw. Vorjahr um mehr als die Hälfte zurückgegangen, oder der Betrieb wurde auf behördliche Anordnung geschlossen, oder die vorhandenen Mittel reichen nicht aus, um die kurzfristi­gen Verbindlichkeiten des Unternehmens zu zahlen (bspw. Mie­ten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten). Das Antragsverfahren ist vollständig digital. Die Bezirksregierungen werden die Anträge bearbeiten. Die Website mit den elektronischen Antragsformularen (u.a. auf der Seite www.wirtschaft.nrw/corona ) wird am Freitag um 12:00 Uhr freigeschaltet. Die Anträge werden auch am Wochenende von den Mitarbeitern der Bezirksregierung bearbeitet.