Folgen der Digitalisierung werden konkret

Verkehrsausschuss beschließt mobilfunkgeschützte Steuerung städtischer Ampeln in Recklinghausen

 

Das ist ein ganz konkretes Beispiel für die Folgen der Digitalisierung auf eine Kommune, welches die Bürgerinnen und Bürger nicht direkt mitbekommen werden: Der Verkehrsausschuss hat heute beschlossen, dass die städtischen Ampeln in Recklinghausen zukünftig Stück für Stück mobilfunkgestützt gesteuert werden. Spätestens 2023 wird dann die in einem eigenem Gebäude untergebrachte Verkehrszentrale der Stadt nicht mehr benötigt, für die Steuerung aller Ampeln reicht dann ein Handy in der Hand. Rund 700.000 Euro wird die Umrüstung auf Funktechnik bis dahin kosten, deutlich weniger als die circa 4,8 Millionen Euro, die für eine notwendige Erneuerung des rund 39 km langen Steuerkabelnetzes einschließlich der 65 Verteilerkästen ausgegeben werden müssten. Und: Statt etwa 90.000 Euro jährlich für Wartung und Unterhaltung der Verkehrszentrale und des Gebäudes aufzuwenden werden dann Lizenzmieten von etwa 21.000 Euro im Jahr für die webbasierte virtuelle Verkehrszentrale fällig.

 

Hier_geht_es_zur_Vorlage