Neue Chancen für Bahnstrecken im nördlichen Ruhrgebiet

Geht es nach der SPD steigen die Chancen für zwei wichtige Bahnstrecken im nördlichen Ruhrgebiet. Die SPD will die Strecken von Recklinghausen über Suderwich, Datteln und Waltrop nach Lünen-Süd und von Recklinghausen nach Bochum über einen Sonderverkehrswegeplan für NRW reaktivieren und damit zu einer nachhaltigen Verkehrswende beitragen, die eine echte Alternative zum Auto schafft und nicht am nördlichen Ruhrgebiet vorbeifährt. Insbesondere für „RE-BO“, die auch wegen der Auswirkungen des Umbaus der BAB 43 von vielen Pendlern sehnlichst erwartet wird, wäre das ein wichtiger Schritt, zumal eine Direktverbindung von Recklinghausen nach Bochum bereits Bestandteil des VRR-Nahverkehrsplans ist. Der Antrag der SPD wird am Freitag im Plenum beraten und abschließend im Verkehrsausschuss des Landtags wahrscheinlich am 6. Februar entschieden. „Es kommt jetzt darauf an, dass die Region zusammensteht und sich hinter den Projekten versammelt. Dazu gehört vor allem auch die Stadt mit dem Bürgermeister an der Spitze. Die Stadt sollte auch darauf achten, dass die Projekte planungsrechtlich Rückenwind erhalten“, so Becker abschließend zu den Realisierungschancen.