Alexandra Matthiesen MdJL vertritt Andreas Becker MdL beim Jugend-Landtag

Vor kurzem fand der neunte Jugend-Landtag im Landtag NRW in Düsseldorf statt. Drei Tage lang wurden die „echten“ MdLs von Jugendlichen in Diskussionen zu aktuellen politischen Themen, Sitzungen und Abstimmungen vertreten. Für Andreas Becker MdL zog Alexandra Matthiesen in den Landtag ein und das sind die Erfahrungen der jungen Schülersprecherin:

 

Wie haben dir die drei Tage Jugend-Landtag gefallen?

Insgesamt haben mir die 3 Tage im Landtag sehr, sehr gut gefallen. Sowohl die Themen, die man schon vorher mit auswählen konnte (Informatik als Pflichtfach an weiterführenden Schulen// Azubi-/FSJ-ler Ticket), als auch der Austausch mit den anderen Jugendlandtags-Abgeordneten aus fast allen Fraktionen.

Was mir besonders positiv in Erinnerung bleiben wird, ist der gute Zusammenhalt in der SPD-Fraktion. Wir haben uns abends noch an das Rheinufer unweit der Jugendherberge gesetzt, um uns über das Tagesprogramm, also zum Beispiel die Ergebnisse der Fraktions- und Ausschusssitzungen, auszutauschen oder tagespolitische Dinge zu diskutieren. Ein weiteres Highlight sind die persönlichen, fast freundschaftlichen Kontakte, die sich ergeben haben. Einige der anderen „MdJL“ sind genauso wie ich in der Schülervertretung aktiv,  in Kinder-/Jugendparlamenten oder in der SPD selbst. Auch zu den Themen hab ich jetzt so einige neue Ideen im Gepäck. Wir haben außerdem eine WhatsApp-Gruppe gegründet, die bestehen bleiben soll und in der schon an einem Termin für das nächste Treffen gearbeitet wird.

 

Hattest du Erwartungen an den Job einen Abgeordneten? Wenn ja, wurden sie erfüllt?

Eine genaue Vorstellung oder einen genauen Plan von dem Job eines Abgeordneten hatte ich nicht, sondern ich wollte so viele Eindrücke wie möglich sammeln und viele neue Erfahrungen machen.

Die einzige wirkliche Erwartung, die ich deshalb an den Job eines Abgeordneten hatte, wurde dafür aber doppelt und dreifach erfüllt: Ich bin ja davon ausgegangen, dass es an der Tagesordnung ist, im ständigen Austausch mit den Abgeordneten der eigenen und anderer Fraktionen zu stehen, damit Kompromisse gefunden werden können und nicht jeder „seinen eigenen Stiefel durchzieht“. Wie anstrengend es tatsächlich ist, zusammen auf ein Ergebnis hinzuarbeiten, Mehrheiten zu organisieren etc. habe ich allerdings erst während dieser 3 echt intensiven Tage festgestellt.

Mein Respekt vor dem Job eines richtigen Abgeordneten ist noch mehr gestiegen!

 

Würdest du es nochmal machen?/weiterempfehlen?

Auf jeden Fall würde ich nochmal in den Landtag gehen. Das nächste Mal dann vielleicht als Fraktionsvorsitzende oder direkt als Jugendlandtagspräsidentin.

Nein, Spaß beiseite: Da gab es dann schon deutlich „kampferprobtere“ Leute, die es wirklich drauf hatten (z.T. noch nicht einmal Parteimitglieder).

Mich würde aber auch die andere Seite, das Helferteam, sehr interessieren.